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Unter den Auspizien von UNESCO-Club Wien

INTERNATIONALE  SOMMERAKADEMIE  DROSENDORF

"RICHARD WAGNER SYMPOSIUM"

In Zusammenarbeit mit Richard Wagner Verband Wien, Jazz-Club Drosendorf & Film-Club Drosendorf

Vom 23. bis zum 30. Juli 2017 im Jazzclub Drosendorf, im Kulturzentrum "Bürgerspital" sowie im Klavierzimmer des Rathauses

Gesamtleitung: ROBERT POBITSCHKA

 

 

Anmeldeformular

www.drosendorf.at

 

Robert Pobitschka

 

Renwart

Magdalena Renwart

(Foto: Stadlmann)


Messer-Krol

Ulrike Messer-Krol


Anna Liszt

Anna Liszt mit Enkelkindern

Blandine, Cosima (Wagner) &

Daniel


AGENDA   (Beachten Sie bitte einige Änderungen im Programm!)

 

Sonntag, 23. Juli

Anreise 

19.00 Uhr  - St. Martins-Kirche - anschließend Kulturzentrum Bürgerspital

Begrüßung der Teilnehmer und ERÖFFNUNG der Internationalen Sommerakademie Drosendorf 2017

ROBERT POBITSCHKA spielt das Vorspiel zur Oper Parsifal auf der Orgel der St. Martins-Kirche, anschließend Empfang des Bürgermeisters JOSEF SPIEGL 

Montag, 24. Juli

10.00 bis 13.00 Uhr - Kulturzentrum Bürgerspital

Dkfm. LIANE BERMANN, Präsidentin des Richard Wagner Verbandes Wien (Bio)

DAS LEBEN RICHARD WAGNERS - Vortrag mit anschließender Diskussion

19.00 bis ca. 20.45 Uhr  - Kulturzentrum Bürgerspital

Mag. EVA PFISTERER (Bio) im Gespräch mit dem Opernexperten Prof. Dr. PETER DUSEK (Bio) Themen u. a.: AUFFÜHRUNGSPRAXIS DER OPERN WAGNERS, REGIETHEATER

 

21.00 - Schloss Drosendorf - Seminarraum 1. Stock - Filmvorführung "Regietheater"



Dienstag, 25. Juli


9.00 bis ca. 10.45 Uhr  - Kulturzentrum Bürgerspital

"Runder Tisch" mit dem Opernexperten Prof. Dr. PETER DUSEK (Bio)


11.00 bis 13.00 Forstsetzung "Runder Tisch", Thema u. a.: AUFFÜHRUNGSPRAXIS DER OPERN WAGNERS, REGIETHEATER


19.00 bis ca. 22.00 Uhr  - Kulturzentrum Bürgerspital

Prof. Dr. EHERBERT HANREICH (Bio)

RICHARD WAGNER UND FRIEDRICH NIETZSCHE - Vortrag mit anschließender Diskussion



Mittwoch, 26. Juli

10.00 bis 13.00 Uhr - Klavierzimmer im Rathaus

Mag. ROBERT POBITSCHKA (Bio) im Gespräch mit dem Regisseur, Librettisten und Chefdramaturen der Wiener Staatsoper em. Dr. RICHARD BLETSCHACHER (Bio)

Themen u. a.: RICHARD BLETSCHACHERS WAGNER - INSZENIERUNGEN AN DER WIENER STAATSOPER UND AN ANDEREN OPERNHÄUSERN


17.00 - 18.00 Uhr - Treffpunkt vor dem Rathaus

STADTFÜHRUNG DURCH DROSENDORF MIT ULFI KRAUSL


20.00 Uhr - Jazzclub Drosendorf 

MAGDALENA RENWART Sopran (Bio), am Klavier begleitet von ROBERT POBITSCHKA (Bio)

LIEDER & ARIEN VON RICHARD WAGNER

 

Donnerstag, 27. Juli

10.00 bis 13.00 Uhr - Klavierzimmer im Rathaus

LOHENGRIN - Lesung mit verteilten Rollen und anschließender Diskussion sowie mit  Hörbeispielen

 

19.00 bis ca. 22.00 Uhr - Kulturzentrum Bürgerspital

Mag. ROBERT POBITSCHKA (Bio) im Gespräch mit dem Dirigenten GÜNTER NEUHOLD (Bio)

mit Hörbeispielen von Wagner-Dirigaten Günther Neuholds

 

Freitag, 28. Juli

10.00 bis 13.00 Uhr - Klavierzimmer im Rathaus

Mag. ROBERT POBITSCHKA (Bio) 

RICHARD WAGNER UND FRANZ LISZT - ZWEI BEFREUNDETE STERNE AM MUSIKHIMMEL Vortrag und Diskussion

 

19.00 bis ca. 22.00 Uhr  -  Jazzclub Drosendorf

DR. ULRIKE MESSER-KROL (Bio)

ZWEI LEBENSBILDER: ANNA LISZT, GEB. LAGER & COSIMA WAGNER, GEB. LISZT  Vortrag mit anschließender Diskussion - mit  Fotocollagen von ERWIN MESSER  

Dr. Ulrike Messer - Krol, Kulturjournalistin mit über 30 Jahren ORF- Erfahrung und ihr Mann schildern das  Leben von Anna Maria Lager, Bäckertochter aus Krems. Sie ist die  Mutter des Musikgenies Franz Liszt und  Großmutter von Blandine, Daniel und Cosima, der Ehefrau von Richard Wagner und "Herrin" von Bayreuth.

Samstag, 29. Juli

10.00 bis 13.00 Uhr - Kulturzentrum Bürgerspital

Die Sopranistin MAGDALENA RENWART (Bio) IM GESPRÄCH MIT LIANE BERMANN & ROBERT POBITSCHKA


17.00 - Jazzclub Drosendorf

Kammersänger BERND WEIKL (Bio)

VORTRAG "DAS IST WAGNER" & DISKUSSION

18.30  "VIRTUELLE GESANGSSTUNDE" mit BERND WEIKL

19.30 BERND WEIKL präsentiert FILME seiner  Interpretationen von Wagner - Rollen mit Ausschnitten aus  MEISTERSINGER (Bayreuth & Weikls eigene Inszenierung in Tokyo) & TANNHÄUSER

ca. 21.00 Feier zum 75. Geburtstag von BERND WEIKL - GESELLIGER GRILLABEND


Sonntag, 30. Juli

Abreise der Teilnehmer

 

 

BIOGRAPHISCHES

 

Dkfm. LIANE BERMANN  Geboren in Wien, aufgewachsen in Pressbaum bei Wien, Mutter von  zwei Söhnen,  sowie Großmutter von 7 Enkelkinder,  verwitwet seit 2001

Abgeschlossenes Wirtschafts-Studium an der Hochschule für Welthandel, Wien, Fremdsprachen: englisch und französisch

Wohnhaft in Wien

Tätigkeiten in der Privatwirtschaft und als Kommerzkunden-Betreuerin in einem Kreditinstitut

Seit April 2012 Nachfolgerin des nunmehrigen Ehrenpräsidenten und Langzeitmitglieds des Vorstandes, Prof. Dr. Heinrich Tettinek, als Präsidentin des Richard  Wagner Verbandes  Wien. Ihre Hauptaufgabengebiete sind  die Organisation der vielfältigsten Art und die umfassende Betreuung der Mitglieder, sowie die Auswahl und Betreuung der Stipendiaten.

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Dr. Richard BLETSCHACHER

wurde 1936 in Füssen am Lech geboren. Er studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Philosophie an den Universitäten von München, Heidelberg, Paris und Wien und promovierte 1959 in Wien. Mit 23 Jahren wurde er von Herbert von Karajanan die Wiener Staatsoper engagiert und hatte dort neben diesem vor allem in Günther Rennert, Wieland Wagner und Lucchino Visconti seine ersten Lehrmeister. Richard Bletschacher diente diesem Haus über 37 Jahre. Er hat neben seinen Funktionen als Regisseur und Chefdramaturg der Staatsoper auch an zahlreichen renommierten Bühnen im In- und Ausland inszeniert, Rundfunksendungen gestaltet und an der Opernklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst und am Max Reinhardt-Seminar unterrichtet.

Als Autor von Theaterstücken, Romanen, Erzählungen, Gedichten und als Übersetzer von zwei Dutzend Opern (u. a. von Mozart und Puccini) sowie von Theaterstücken und Gedichten aus sechs Sprachen hat er sich einen literarischen Namen gemacht. Besonders aber  stammen zahlreiche Opernlibretti aus Richard Bletschachers Feder, die von den renommiertesten Komponisten unserer Zeit, wie Alfred Schnittke, Ivan Eröd oder Francis Burt vertont wurden. Auch seine Gedichte wurden von zahlreichen Komponisten immer wieder für Vertonungen gewählt. Er lebt und arbeitet in Wien und Drosendorf. 


Prof. Dr. PETER DUSEK wurde am 20. Mai 1945 in Waidhofen an der Thaya geboren. Er studierte Geschichte und Philosophie an der Universität Wien. Nach seiner Promotion 1968 absolvierte er den Kurs am Institut für Österreichische Geschichtsforschung und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft.

Seit 1970 absolvierte er seine journalistische Ausbildung bei der Zeitung "Die Presse" und stieß 1972 zum ORF. Dort war er zunächst Redakteur beim Kurzwellenprogramm des ORF, seit 1974 gestaltete er Bildungssendungen (Magazin der Wissenschaft, Rampenlicht, Schulfunk, Schulfernsehen, Opernwerkstatt). Ab 1982 baute er parallel zur Reihe "Österreich 2" das Historische Archiv des ORF auf und war von 1988 bis 2008 Hauptabteilungsleiter für das Fernseharchiv. Von 1998 bis 2002 war er Präsident des weltweiten Verbandes der Fernseharchive der FIAT/IFTA, von 1994 bis 2007 war er Präsident der Freunde der Wiener Staatsoper und moderierte in dieser Eigenschaft auch die Veranstaltungen des Vereins mit bekannten Sängerinnen und Sänger in der Wiener Staatsoper.

Peter Dusek war Lektor für Mediendidaktik an den Universitäten Klagenfurt, Salzburg und Wien sowie Autor zahlreicher Bücher, zunächst vor allem zeitgeschichtlicher Werke, wie "Stichwort Staatsvertrag" (1980), "Faschismus" (1980) sowie, gemeinsam mit Anton Pelinka und Erika Weinzierl, den Longseller "Zeitgeschichte im Aufriß" (4. Aufl., 1995). Er war auch Mitherausgeber der drei Medienkoffer zur österreichischen Zeitgeschichte. Außerdem publizierte er Bücher über die Oper bzw. deren Sängerinnen und Sängern, etwa "Nicht nur Tenöre. Das Beste aus der Opernwerkstatt" (1986, gemeinsam mit Volkmar Parschalk), "Oper live. Die Wiener Staatsoper "live"" (1987), "Leonie Rysanek. 40 Jahre Operngeschichte" (1990) oder "Kulissengespräche. Hundert Weltstars der Oper erzählen Anekdoten" (2. Aufl., 1993).

Seit 2008 ist Peter Dusek ORF-Konsulent für digitale Öffnung des Fernseharchivs für Bildungseinrichtungen und seit 2009 Honorarprofessor an der Universität Wien für Zeitgeschichte und Archivwissenschaften.

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Prof. Dr.HERBERT HANREICH wurde 1954 in Wien geboren.Studium der Philosophie und Geschichte an den Universitäten Wien und Tűbingen. Nach der Promotion (űber Hegel) Volontär und Konsulent an der UNO in Wien. Im folgenden Lehrtätigkeit in Philosophie u. a. an den Universitäten Heidelberg, Prag und Taiwan. Zur Zeit Professor in Taiwan. Schwerpunkte: deutsche Philosophie, Religionsphilosophie, Ideengeschichte. Verőffentlichungen ueber diese Gebiete.

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Dr. ULRIKE MESSER-KROL Geboren in Linz, studierte an der Universität Wien Romanistik, Germanistik und Theaterwissenschaft, ein Auslandssemester (lange  vor Erasmus) an der Sorbonne in Paris. 1970 Promotion zum Dr. Phil. Drehbuchautorin und Dramaturgin bei der Österreichischen Telefilm, ab  Herbst 1971  Redakteurin in der Unterhaltungsabteilung des ORF.

Hier leitete sie Sendungen wie OHNE MAULKORB, war verantwortlich für Shows und Fernsehspiele, für den Song Contest von 1976 ( 5. Platz mit Waterloo und Robinson) bis 1979 ,für TRAILER und APROPOS FIM,  ZUKUNFTSWERKSTATT u.a.m. Auch für die Serie ALFRED AUF REISEN mit Fredi Böhm, Drehort  einer Folge war die Wachau .Von 1988 bis 1995  war sie Chefredakteurin der täglichen Gesellschaftssendung SEITENBLICKE; anschließend betreute sie den österr. TATORT und "beförderte" Harald Krassnitzer zum neuen Kommissar. Den ORF  vertrat sie bei der EBU in Genf  und  international bei TV- Festivals in Berlin, Monaco, Plovdiv  und Montreux.

Sie ist Mitglied der Richard Wagner- Verbände Wien und Linz, reist zu vielen Opernaufführungen dieses Komponisten  und beschäftigt sich in Publikationen  mit  seinem Werk.  Verheiratet ist sie mit Erwin Messer, der sich neben seinem Beruf als Kaufmann  der Fotografie und der Filmcollage widmete.

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GÜNTER NEUHOLD wurde 1947 in Graz, Österreich, geboren. 1969 beendete er sein Dirigierstudium am der dortigen Hochschule für Musik. Es folgten zwei Perfektionsjahre bei Franco Ferrara in Rom und bei Prof. Hans Swarowsky in Wien. Von 1972 bis 1980 führten ihn Engagements an verschiedene Bühnen der Bundesrepublik Deutschland, zuletzt nach Hannover und Dortmund, wo er als erster Kapellmeister tätig war.
Nachdem er aus verschiedenen internationalen Dirigentenwettbewerben als Preisträger hervorging (u. a. Florenz 1. Preis 1972; San Remo – Marinuzzi, 1. Preis 1976; Wien – Swarowsky 2. Preis 1977; Salzburg – Böhm 1. Preis 1977; Mailand – Cantelli 3. Preis 1977, begann er eine internationale Opern- und Konzertkarriere.

In den Jahren 1981 bis 1986 war er Musikdirektor am Teatro Regio in Parma  (Schwerpunkt Opern von Verdi) und Chefdirigent des Orchestra Sinfonica „Arturo Toscanini“. Von 1986 bis 1990 war er Chefdirigent und Musikdirektor des Koninklijk Filharmonisch Orkest van Vlaanderen in Antwerpen, das unter seiner Leitung zu einem international geschätzten Ensemble wurde und mit dem er zahlreiche Tourneen nach Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien und Frankreich unternahm. Günter Neuhold war von 1989 bis 1995 GMD am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Dort dirigierte er u.a. einen Richard-Strauss-Zyklus und den „Ring des Nibelungen“. Von 1995/96 bis 2002 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor am Theater der Freien Hansestadt Bremen. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Direktor des Orquesta Sinfonica de Bilbao.

Neben seinen festen Engagements dirigierte er folgende Orchester: Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Staatskapelle Dresden, Philharmonia Orch., Orchestre National de France, WDR Köln, mdr Leipzig, NDR Hamburg und Hannover, HR Frankfurt, SWF Baden Baden, SDR Stuttgart, RSO Berlin, Gürzenich-Köln, Halle, Weimar, Dessau, Braunschweig, Bochum, Duisburg, Lübeck, Kiel, Kassel, Nürnberg, Ludwigshafen, Bratislava, Nat.Ph.Budapest, Radio Prag, Warschau, ORF Wien, Mozarteumorch. Salzburg, Bruckner-Orch. Linz, RAI, Orch. Sinf. Naz. Torino, RTVE Madrid, Maggio Musicale Fiorentino, Orch. Teatro Mass. Palermo, Orch. Sinf. Siciliana, Catania, Orch. La Fenice Venezia, Bologna, Verona, Bolzano, Genova, Cagliari, Lugano, St.Gallen, BBC-Cardiff, Capitole Toulouse, Bordeaux Aquitaine, Lille, Marseille, Orch. Philh. Monte Carlo, Real Orqu. Sinf. de Sevilla, Orqu. Liceu Barcelona, Orqu. Sinf. de Madrid, Bilbao, San Sebastian, Valencia, Gran Canaria, Malaga, Granada, Oviedo, A Coruna, Tenerife, Sao Carlos Lissabon, Gulbenkian, Porto, Radio TV Ljubliana, Zagreb, Beograd, Odessa, Odense, Aalborg, Malmö, Turku S.O., Singapore Symphony, Qatar, Malaysian, Shanghai, Ph., Tianjin, Hangzhou, Tokyo Phil, Metropolitan, Yomiuri, Orch.. Kyoto, Gunma, Incheon, Masan, Changwon, Busan, Vancouver, Calgary, Ontario Phil, Orqu. Sinfónica Nacional de Argentina, Filh. Buenos Aires, Teatro Colon, Córdoba, Orqu. Sinf. de São Paulo OSESP, Orqu. Sinf. Brasileira, Petrobras,  OFUNAM Mexico-City, Orquesta Sinfónica  Nacional Mexico,  Guanajuato, Guadalajara, Radio-TV-Moskau, ABC Australia Melbourne, Auckland

Operndirigate an der Wiener Staatsoper, Scala Milano, Opernhaus Zürich, Staatsoper Dresden, Nationaltheater München, Berliner Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Oper Leipzig, Staatsoper Budapest, Teatro Real Madrid, ABAO Bilbao, Opéra Monte Carlo,  Opera National de Paris, Chatelet,  Grand Théatre de Genéve, Bordeaux, Capitole Toulouse, Marseille, Opera Nat. du Rhin Strasbourg, Vlaamse Opera Antwerpen-Gent, Den Norske Opera Oslo, Göteborgs Operan, Teatro Sao Carlos Lisboa, Opera Roma, Teatro Com. Bologna, Genova, Verona, Teatro Mass. Palermo, Catania, Philadelphia Opera, Teatro Colon B.A., NNTTokyo, Tourneen in USA, Japan und Russland.
Festivals: Salzburger Festspiele 78, 80, 83, 86, Festival de Radio France-Montpellier, Vlaanderen Festival, Biennale Venezia, Musikfestspiele Dresden, Enescu Festival Bukarest 98, Colorado Music-Festival 99, Granada 2000, Santander 2007, Mozart-La Coruna 2008, Busan MARU 1999: Grosses Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

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Mag. EVA PFISTERER ist Freie Journalistin, Moderatorin, Autorin, Mediatorin, Kuratorin der Waldviertelakademie,  Expertin für Medien, Kommunikation und Krisenkommunikation, Trainerin für Rhetorik und den Umgang mit Medien, Trainerin von Interviews für Zeitungen und Fernsehen sowie für den Umgang mit Konflikten und Angriffen. Nach dem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz,  sowie dem Studium für Politik und Publizistik in Salzburg und Philosophie in Berlin hat sie die ORF - Diskussionssendung  Club 2 organisiert und inhaltlich aufbereitet.  Nach 6 Jahren als Redakteurin und Ressortleiterin Wirtschaft in der Arbeiterzeitung hat sie 23 Jahre als Wirtschaftsredakteurin der Zeit im Bild gearbeitet, wo sie - neben
heimischen Politikern und Wirtschaftschefs -  auch Politiker wie Gorbatschow, Gordon Brown, Nelson Mandela, Arafat und Helmut Schmidt, Nobelpreisträger wie Joseph Stiglitz,  Paul Krugman, Robert Shiller
und Akerloff, aber auch Sir Peter Ustinov, Ralf Dahrendorf, Margarethe Mitscherlich, Richard Sennet oder Gore Vidal - um nur einige zu nennen, interviewt sowie viele makroökonomische Analysen gemacht hat.
Durch ihre Ausbildungen als Mediatorin, Konflikttrainerin und NLP-Master kann sie ihre langjährigen Erfahrungen mit Medien, Politik und Wirtschaft auch als Coach und Trainerin weitergeben.

Geb. 21.11.1952, Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Linz, Politikwisschenschaft und Publizistik in  Salzburg, Philosophie in Berlin, wo sie auch als freie Journalistin gearbeitet hat.

Von 1981 bis 1987 Redakteurin und Ressortleiterin für Wirtschaft  in der Arbeiterzeitung

1987 - Anfang 2010 Wirtschaftsredakteurin der Zeit im Bild/ORF

Seit 2010 arbeitet sie als Moderatorin, Vortragende zur Ökonomie, Bildung, Philosophie, Kuratorin der Waldviertelakademie, Media Consultant, freie Journalistin für Tageszeitungen und Magazine, Medien- Stimm- Konflikt- und Rhetoriktrainerin Krisen-PR, als media consultant, als - eingetragene - Mediatorin, als freiwillige Lesementorin für Kinder mit Integrationshintergrund

Sie hat über viele Jahre an der Universität Krems Journalismus unterrichtet und kuratiert seit 8 Jahren die Waldviertelakademie. Eva Pfisterer wurde mit dem Horst Knapp Preis für Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet, ist Alumni des Kissinger Leadership Seminars der George Washington University und hat - gemeinsam mit Engelbert Washietl - Bücher über Werte, Bildung und Arbeit herausgegeben.

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ROBERT POBITSCHKA   Nach Abschluß seines Jusstudiums an der Universität Wien (Mag. jur.) widmete sich Robert Pobitschka wieder mit voller Kraft seinen musikalischen Studien. Er besuchte die Klasse der renommierten Klavierpädagogin  Tatjana Kravtchenko am St. Petersburger Staatlichen Konservatorium und Meisterklassen von Lisa Leonskaja und Lew Naumov beim Schleswig Holstein - Musikfestival.

Robert Pobitschka feiert inzwischen Erfolge an bedeutenden Spielstätten, wie etwa dem Brucknerhaus Linz, dem Wiener Konzerthaus & Musikverein oder dem Minoriten - Saal in Graz. Er spielte als Solist im Eröffnungsorchesterkonzert des Haydn Festivals von Dolni Lukavice und war mehrfach Gast beim Eisenstädter Haydn – Festival. Er trat bei den Wiener Kulturtagen in Berlin und Potsdam und beim Festival „Abende in Monrepos“ in Vyborg/Karelien auf. Im Rahmen der Reihe „Musik im Herbst“ gab  er im Haydn Saal des Schlosses Estarhazy die österreichische Erstaufführung von Istvan Szelenyis „Summa vitae“ für Klavier und Orchester, komponiert 1956, unter dem Dirigat von Laszlo Szelenyi, dem Sohn des Komponisten. Robert Pobitschka ist heuer zum ersten Mal Gast beim Semmering - Festival "Sommertraum" und konzertiert regelmäßig bei den Waldviertler "Kerzenlicht-Konzerten".

Seit etwa 1997 widmet sich Robert Pobitschka auch dem eigenen kompositorischen Schaffen, das oft wichtige Themen, wie die stattfindende  Vernichtung unseres Lebensraumes, berührt. Alle seiner Kompositionen wurden mittlerweile in Konzerten aufgeführt. Sein “Kyrie eleison - gewidmet der Natur” und “Wasser ist Leben“, beide für Kammerorchester und Sopran, erklangen bei einem Festkonzert der Vereinten Nationen zum Internationalen Weltwassertag in der Wiener Hofburg. Sein Umweltschutzoratorium „Atlantia erwacht”, Text von Fran Eve Wright, wurde vom Wiener Klammerchor und dem RSO Wien aufgenommen und erfuhr durch den Tänzer Alain Michigan eine Aufführung als Ballett. Die Japanische Gartenbaugesellschaft beauftragte das Klavierwerk „Kosmos Japanischer Garten“, das bei der Eröffnung des Japanischen Gartens im Sachloßpark von Wien/Schönbrunn uraufgeführt wurde. 2011 vollendete Robert Pobitschka nach einem Libretto von Richard Bletschacher seine erste Oper "Sancti Magni vita". 2011/2012 entstand sein bisher letztes Werk, das Klavierkonzert "Deep blue", wiederum nach einem Gedicht von Fran  Eve Wright.

Konzertmitschnitte und Studioaufnahmen Robert Pobitschkas wurden u. a. im Bayerischen Rundfunk, im Österreichischen Rundfunk ORF, im Sender Freies Berlin, in CCTV China, in CTC Peru und in Duna Televizio, Budapest ausgestrahlt. Seine Konzertreisen führten ihn nach Italien, Deutschland, Rußland, Tschechien, Ungarn, Südafrika, Peru, in die USA und nach China. Robert Pobitschka präsentierte in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften unbekannte Sonatensätze von Franz Schubert, an deren Herausgabe im Bärenreiter Verlag er mitgewirkt hatte. Wiederholungen fanden im Russischen Fond für Kultur in Moskau und mit der Musical Merit Foundation in San Diego statt. Er referiert in Zusammenarbeit mit UNESCO-Club Wien und Kulturkontakt Österreich an Schulen und hält bei den Vereinten Nationen in Wien - in Zusammenarbeit u.a. mit dem VIC Music Club und der Society for Conscious Living - regelmäßig Gesprächskonzerte. Im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Venedig hielt er 2008 bis 2010 Kurse “Musik hören - Musik verstehen”  

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MAGDALENA RENWART Jugendlich - dramatischer Sopran.

Die gebürtige Tirolerin begann ihr Gesangsstudium bei Walter Alberti-Scatarzi in Florenz und diplomierte am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Ihre weitere Ausbildung führte sie zu Gerhard Kahry nach Wien, wo sie auch die Opernschule an der Musik und Kunst Privatuniversität absolvierte. Meisterkurse bei Chrsita Ludwig, Julia Hamari und Angelika Kirchschlager, sowie der Unterricht bei Artur Korn und Linda Watson rundeten ihr Studium ab.

Auf ihr Debut im Wiener Musikverein und ein Stipendium der Richard-Wagner-Stipendienstiftung folgten Engagements an die Opera di Firenze, an das Teatro Verdi di Trieste und an das Teatro di San Carlo in Neapel. Ihr Repertoire umfasst derzeit Leonore in Beethovens Fidelio, Senta im Fliegenden Holländer, Sieglinde in der Walküre und Puccinis Madama Butterfly.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet Magdalena Renwart an der Musik und

Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, an der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am Sichuan College of Culture and Arts Gong Zhenxu in China.

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BERND WEIKL  Bernd Weikl (* 29. Juli 1942 in Wien) ist ein deutsch-österreichischer Opern- und Konzertsänger (Bariton), Buchautor und Opernregisseur. Internationale Berühmtheit erlangte er mit der Rolle des Hans Sachs in Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg.
Weikl studierte zunächst Volkswirtschaftslehre, wechselte dann aber in Mainz zum Fach Gesang, das er an der Musikhochschule Hannover abschloss. 1968 debütierte er am Opernhaus Hannover, 1972 sang er zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen. Seit 1977 tritt er regelmäßig an der Metropolitan Opera in New York auf. Die künstlerische Tätigkeit Weikls umfasste gleichzeitig das italienische, deutsche, französische und russischen Opernfach. Er war ständiger Gast der großen Opernhäuser und Festspielstätten. Zum Beispiel: 25 Jahre lang jeden Sommer Solist der Bayreuther Festspiele, 20 Jahre Wochen oder Monate an der Metropolitan Opera New York, 25 Jahre ebenso an der Covent Garden Opera in London, 20 Jahre auf diese Art an der Scala di Milano, 32 Jahre und ca. 350 Abende an der Staatsoper Wien, 30 Jahre Gast in Japan, 25 Jahre an der Staatsoper München, 17 Jahre an der Staatsoper Hamburg, Gastspiele an der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Berlin, in Paris, Barcelona, Los Angeles, San Francisco, Lissabon, Luxor, Tel Aviv, Moskau und an vielen anderen Opern- und Konzerthäusern auf der ganzen Welt. Mit dem Pianisten Cord Garben hat Weikl mehrere Tonträger mit Liedern eingespielt. Mit diesem sowie mit Irwin Gage und Helmut Deutsch gab er Liederabende im In- und Ausland.
1993 promovierte er im Fach Management zum Thema „Die Übertragung des Marketingmodels auf die Unternehmenspolitik freischaffender Opernsänger“ an der Technischen Universität Vilnius.
Neben seiner Tätigkeit als Sänger arbeitete Bernd Weikl auch als Autor für Film und Fernsehen. Seine Filme befassen sich vor allem mit großen Komponisten wie Hugo Wolf: Das italienische Liederbuch und Das spanische Liederbuch; Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn; Richard Wagner: Deutsche und französische Lieder; Franz Liszt: Lieder; u. a.
Bereits 1988 wurde Weikl ehrenhalber der Professorentitel zuerkannt. 1993 wurde er zum Hamburger Kammersänger ernannt. Er ist auch Bayerischer und Österreichischer Kammersänger, sowie seit 1998 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.
Bernd Weikl war Initiator und Solist von „Elias für den Frieden“ zur Feier des vierzigjährigen Bestehens des Staates Israel. Das Oratorium von Mendelssohn Bartholdy wurde 1988 in Hamburg, München, Wiesbaden und Israel aufgeführt. Die Schirmherrschaft übernahmen die Ehefrauen der Präsidenten beider Länder Aura Herzog und Marianne von Weizsäcker.
Bernd Weikl initiierte 1996 die Studie Gesang als musiktherapeutische Intervention bei depressiven Patienten der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München.
In der väterlichen Heimat in Bodenmais am Arber ist Bernd Weikl Ehrenbürger. Dort ist ihm ein Museum gewidmet.
Der Bildhauer Karl-Henning Seemann schuf 2012–2014 eine lebensgroße Büste von Bernd Weikl.

Auszeichnungen
Dr. rer.oec. (magna cum laude), 17. März 1993, Das Große Bundesverdienstkreuz, 5. Oktober 1994, Der Bayerische Verdienstorden, 13. Juli 1995, Dr. h.c. der Universität Alma Ata, 24. Februar 1998, Das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Stadt Wien, September 2002, Das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, 4. Oktober 2002

Weikl sls Opernregisseur:
Figaros Hochzeit bei den Festspielen in Neustrelitz, Salome am Pfalztheater in Kaiserslautern, Die Meistersinger von Nürnberg an der Japanischen Nationaloper in Tokio, Orpheus in der Unterwelt an der Deutschen Oper am Rhein in Köln, Falstaff als Regisseur und Hauptdarsteller am Pfalztheater in Kaiserslautern

Veröffentlichungen:
Frei erfunden. Aus Oper, Politik und dazwischen. Eine Satire, Illustrationen von Horst Thom, Edition Va Bene, Wien und Klosterneuburg 1996, ISBN 3-85167-045-0
Hoffentlich gelogen. Aus Oper, Politik, Kultur und drumherum … Eine Satire, Illustrationen von Horst Thom, Edition Va Bene, Wien und Klosterneuburg 1997, ISBN 3-85167-057-4
Vom Singen und von anderen Dingen. Ein Ratgeber für alle, die beruflich oder privat mit einer klangvollen Stimme erfolgreich sein wollen. Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1998 ISBN 3-218-00643-0, erschienen auch in einer russischen Ausgabe, Moskau 2000
Gesang als musiktherapeutische Intervention bei depressiven Patienten, Eine klinische Pilotstudie. Med. Diss. von Kristine Leopold an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität zu München, 1999.
Kunst-Medizin-Therapie, Wiener Vorlesungen, Konversatorien und Studien. In: Erich Vanecek/Christa Wenninger-Brenn (Hg.): Gesang als Handwerk, Therapie und Prävention, WUV-Univerlag, Wien 2003.
Licht & Schatten. Meine Weltkarriere als Opernsänger. Eine Mutter-Sohn-Beziehung als zweite Handlung, Pro Business, Berlin 2007, ISBN 978-3-939430-85-8
Zusammen mit Peter Bendixen: Einführung in die Kultur- und Kunstökonomie. Mit einem Vorwort von Prinz und Prinzessin Georg Yourievsky. VS Verlag, 2011, ISBN 978-3-531-18279-7
mit Peter Bendixen: Feispruch für Richard Wagner? Eine historische Rekonstruktion, Universitäts-Verlag, Leipzig 2012, ISBN 978-3-86583-669-4
Warum Richard Wagner in Deutschland verboten werden muss, Leipziger Universitäts-Verlag, 2014, ISBN 978-3-86583-850-6
Der singende Mensch als Maß aller Dinge. In: Isolde Schmid-Reiter (Hg.): Erzählweisen, ConBrio Verlag, Regensburg 2014.
Die Natürlichkeit des klassischen Gesangs. In: Wolf Gerhard Schmidt (Hg.): Die Natur-Kultur-Grenze in Kunst und Wissenschaft, Verlag Königshausen und Neumann, Würzburg 2014.
Swastikas on Stage, Trends in the Productions of Richard Wagner’s Operas in German Theaters today. ProBusiness Berlin 2015, ISBN 978-3-86460-305-1
Kunst-und Pressefreiheit in Deutschland. Rückblick und Status Quo (2016) Leipziger Universitätsverlag ISBN 978-3-86583-984-8

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Bernd Weikl  

 

Liane Bermann


Dusek

Peter Dusek


Eva Pfisterer

Eva Pfisterer


Herbert Hanreich

Herbert Hanreich

 

Neuhold

Günter Neuhold

 

Bletschacher

Richard Bletschacher

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